Die Berufsunfähigkeitsversicherung

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Ablehnung im „eingetretenem“ Leistungsfall

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Leistungsfall nicht? Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und monatliche Beiträge zahlt, möchte diese im Schadensfall beanspruchen. Das die Absicht beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch was ist, wenn die Versicherung sich ich im eigentlich aus Ihrer Sicht eingetretene Leistungsfall die Auszahlung verweigert. Das ist ein echtes Problem. Diese Herausforderung lässt sich bei Antragsstellung auf Leistung vermeiden und im Streitfall durch einen geeigneten Anwalt und/oder Rechtsdienstleister einfordern.

Statistische Anzahl der Ablehnungen

Laut Statistik werden ein Drittel (30%) aller Leistungsfälle erst nach einer Auseinandersetzung mit dem Versicherer geklärt. Aufgrund Erfahrung behaupten wir, dass die tatsächliche Quote sogar noch höher ausfallen kann. Bei bestimmten Krankheiten – vor allem psychischen – werden sogar bis zu 60 % aller Leistungsanträge vorerst abgewiesen. Lassen Sie sich jedoch nicht von einer Ablehnung oder Minderung entmutigen, denn die Chancen, Ihre Ansprüche durchzusetzen, stehen mit einem geeigneten Anwalt recht gut.

Voraussetzungen für den Leistungsfall

Der Versicherer zahlt eine monatliche Rente, wenn der Versicherte seinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann. Als berufsunfähig gilt jemand, der in der Regel in seinem aktuellen Beruf nur noch maximal 50 Prozent der vorher geleisteten Arbeit schafft. Dies sind Voraussetzungen für den Eintritt der Berufsunfähigkeit, damit der Versicherer die BU-Rente bezahlt.

Die häufigsten Ablehnungsgründe im Leistungsfall

Der unvollständige Antrag

Beim Antrag auf Versicherungsschutz der Berufsunfähigkeitsversicherung werden viele Fragen zur Gesund gestellt und beantwortet. Dazu zählen auch Aussagen zu Hobbys und Beruf. Hier sollte beim Ausfüllen besonders gewissenhaft vorgegangen worden sein. Denn selbst ein kleiner Fehler kann Ihnen zu Ihrem Nachteil im Nachgang ausgelegt werden. Hat das Versicherungsunternehmen Zweifel an einer Antwort, darf Sie Ihre Ärzte und ggf. Physiotherapeuten und sonstige mit der Krankenleistung betraute Menschen – meist schriftlich – befragen. Hierzu besteht die sogenannte Mitwirkungspflicht und alle werden von ihrer eigentlichen Schweigepflicht entbunden. Das Weglassen vermeintlich „unwichtiger“ Details kann unangenehme Ausmaße annehmen. Hierfür steht folgendes Beispiel: Im Jahr 2016 zahlte der Versicherer, weil der Versicherungsnehmer nicht sämtliche Befunde seines Arztes angegeben hatte, auch wenn diese für die spätere Berufsunfähigkeit völlig irrelevante waren. Der Vorwurf lautete schlichtweg: Lüge zu den Vorerkrankungen beim Vertragsabschluss.

Arglistige Täuschung

Wenn im Antrag etwas mutwillig weggelassen wurde und somit eine arglistige Täuschung vorliegt, zahlt der Versicherer nicht. Der Versicherer kann dann den Vertrag wegen arglistiger Täuschung innerhalb einer Frist von 10 Jahren anfechten, muss allerdings auch ausreichend Beweise dafür haben. Denn die Beweislast für die Täuschung liegt beim jeweiligen Versicherungsunternehmen, dass im Antrag böswillig gelogen wurde. Zu einem Urteil genügt nicht die bloße Feststellung, dass ein Detail unterschlagen wurde. Vielmehr muss auch die Kenntnis der Gefahrerheblichkeit und die Billigung des Umstandes, dass ihre „Lüge“ den Ausgang des Vertragsabschlusses beeinflusst, nachgewiesen werden (vgl. BGH-Urteil, 2004, Az.: IV ZR 161/03).

Nichterreichen der 50-%-Hürde

Laut Definition (s. o.) kann sich die Berufsunfähigkeitsversicherung weigern zu zahlen, wenn der der Versicherter nicht auf Dauer und nicht schwer genug erkrankt ist. I.d.R. steht in den meisten Verträgen, dass die Auszahlung der Rente erst fällig wird, wenn der Versicherungsnehmer seinen bisher ausgeübten Beruf weniger als 50 % ausüben kann. Und das für immer oder zumindest einer bestimmten Dauer, jedoch meist mindestens 6 Monate. Diese zwei Voraussetzungen muss der Antragsteller der Leistung oft durch ein medizinisches Gutachten nachweisen. Beachten Sie dabei bitte zwingend folgendes: In Ihrem Vertrag kann individuell eine andere Prozentzahl und längere Dauer der Berufsunfähigkeit festgelegt sein!

Achtung vor der Verweisungsklausel

Die Verweisungsklausel sagt aus, ob der Versicherte an einen anderen Beruf verwiesen werden kann, welchen er zu 50% erfüllen könnte. Die Verweisungsklausel kann dabei abstrak oder konkret formuliert werden. Der Beruf muss also entweder konkret benannt werden und Ihrer Ausbildung, den ehemaligen Arbeitsbedingungen und Gehalt entsprechen oder nur abstrakt sein und Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen genügen (vgl. BGH-Urteil, 2000, Az.: IV ZR 85/99).

Kann der Versicherungsnehmer auch diese Berufe nicht ausüben, hat er seine Berufsunfähigkeit für seinen aktuellen und die möglichen Vergleichsberufe zu belegen. Andernfalls muss die Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich nicht zahlen. Achtung: Es spielt keine Rolle, ob Sie tatsächlich einen Job in einem der Verweisungsberufe finden oder nicht. Sobald Sie körperlich bzw. seelisch für einen anderen Beruf geeignet sind, ist die BU-Versicherung aus der Pflicht.

Psychischer Erkrankungen

Viele Versicherungsunternehmen vereinbaren den Ausschluss immer häufiger auftretender psychischer Erkrankungen. Daraus folgt, dass die BU-Versicherung bei Krankheiten, wie z. B. Burnout und Co., nicht zahlt. Folgender Grund besteht dafür: Ein Burnout soll in der Regel keine Berufsunfähigkeit begründen, da dieser nach einigen Monaten Therapie geheilt ist. Außerdem sein eine präzise Diagnose schwierig, da es keine konkrete Abgrenzung zwischen Burnout und Depression geben soll und die Krankheitsbilder unterschiedliche Ausmaße haben. Wegen der längeren Heilungsdauer werden Depressionen deshalb eher von der Versicherung als Grund für einen Leistungsfall anerkannt.

Die Kosten eines Gerichtsverfahrens

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlt, obwohl Sie einen Anspruch darauf haben, bleibt Ihnen meist nur der Klageweg über ein Gericht. Die Kosten für ein solches Verfahren beziehen sich immer auf den Streitwert, der bei einer monatlich zu zahlenden Rente über mehrere Jahre hinweg leicht im sechsstelligen Bereich liegen kann. Dementsprechend muss mit Anwaltskosten um die 5.000 bis 15.000 Euro gerechnet werden. Hier macht sich eine Rechtsschutzversicherung bezahlt, die die Prozesskosten in der Regel übernimmt. Ohne Rechtsschutzversicherung ist die Beantragung von Prozesskostenhilfe zumindest eine kleine Unterstützung.

Die kostenlose Ersteinschätzung

Lassen Sie sich von Ihrem Versicherer nicht einschüchtern oder entmutigen, wenn er Ihnen eine Ablehnung zusendet. Wir helfen Ihnen, wenn der Versicherer Ihre Rente ablehnt oder das Verfahren in die Länge zieht. Wenn Sie fachkundige Hilfe benötigen, weil Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht, dann haben Sie die hier Möglichkeit, Ihre Fragen oder das Rechtsproblem kostenlos mit einem unserer externen Experten für Versicherungsrecht zu besprechen.

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Die Ablehnung bei Antrag

Wer also eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, hat eine wichtige Entscheidung zu treffen. Hat sich der Kunde dann für einen Versicherer entschieden, heißt das noch lange nicht, dass er dort auch angenommen wird. Denn immer häufiger erfolgt auf den Antrag eine Ablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung. Unerwartet treten so vermehrt Probleme auf, denn die Versicherer tauschen die Ablehnung untereinander aus. Das lässt sich bereits im Vorfeld vermeiden kann.

Ablehnung des Antrages auf Berufsunfähigkeit

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den für Versicherungskunden wichtigsten Versicherungen, soll sie im Falle der Berufsunfähigkeit der Versicherten doch die Existenz der Versicherten sichern. Im Streit stehen daher immer relativ hohe Versicherungssummen.

Die Ablehnungsgründe bei Antrag

Bestimmte Faktoren entscheiden für eine Berufsunfähigkeitsversicherung über die Höhe der individuellen Monatsbeiträge, die der Kunde zahlt. Unter anderem sind das Alter des Versicherungsnehmers, die Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitszahlung, der ausgeübte Beruf, vorhandene Hobbies und der von besonderer Bedeutung auch der Gesundheitszustand des Versicherten relevant.

Auch vollkommen gesunde Menschen können beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Schwierigkeiten haben, gerade dann, wenn sie außergewöhnliche, gefährliche Hobbies haben oder einen Beruf, der von der Versicherungsgesellschaft als besonders risikoreich angesehen wird. Zu den Risiko-Berufen gehören zum Beispiel Krankenschwestern, Handwerkern, Sprengmeistern und auch Künstler. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich.

Das Problem der einmaligen Ablehnung

Wenn die Versicherung den Antragsteller bereit einmal abgelehnt hat, wird der Suchende große Probleme haben, bei einer anderen Versicherung eine Police abzuschließen. Denn die Versicherer führen ein Informationssystem untereinander, dass sogenannte Hinweis- und Informationssystem, kurz HIS genannt.

HIS – Hinweis- und Informationssystem

Das HIS ist eine Datenbank, die von den Versicherern gemeinsam genutzt wird. Hier werden die Daten des potentiellen Kunden der jeweiligen Versicherung zum gestellten Antrag hinterlegt. Auch verdächtigen Schadensfällen, gekündigte Verträge sowie abgelehnte Anträge, aber auch auffällige, unvollständige oder betrügerische Informationen dürfen gespeichert werden.

So umgehen Sie die Ablehnung

Personen, die einem Beruf angehören, der körperlich und/oder geistig unter starker Beanspruchung ausgeführt wird, sollte sich Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Versicherung holen. Denn die Versicherungsgesellschaft wird die Person in eine hohe Risikogruppe einordnen. Das gilt auch für Personen, die Vorerkrankungen haben oder hatten. Auch psychologische Therapien zählen dazu. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit der Anonymen Voranfrage. Denn so kann verhindert werden, dass Ihre Daten erstmalig gespeichert werden. Alle gewünschten Informationen erhalten Sie trotzdem. Erfahren Sie die Risikoklasse, ob Sie versichert werden und zu welchem monatlichen Beitrag. Nur unabhängig sollte der Fachmann sein, der Ihnen bei der anonymen Vorabanfrage hilft.

Tipps zur Voranfrage vor Antrag

Wenn Sie vermuten, dass Sie Probleme beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung haben, sollten Sie folgende Tipp annehmen:

  • Nehme Sie einen professionellen Fachmann zur Hilfe in Anspruch
  • Sprechen Sie Klartext und vergessen Sie nichts:
    • Welche Vorerkrankungen haben Sie?
    • Haben Sie besondere Hobbies?
  • Beantworten Sie alle Gesundheitsfragen
  • Was erwarten Sie von Ihrem BU-Schutz?
  • Welche Zuschläge würden Sie akzeptieren?
  • Gibt es Alternativen?

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