Corona-Schutzmaßnahmen

Jedes Unternehmen kann durch präventive Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter beitragen. Da ihr als Unternehmen eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft habt, solltet ihr euer Möglichstes tun, die Ausbreitung des Virus zu behindern. Welche Maßnahmen ihr ergreifen könnt, haben wir hier für euch zusammengefasst.

1. Auf Homeoffice setzten

Ihr könnt die Gefahr von Ansteckungen drastisch reduzieren, wenn ihr eure Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lasst. Sollte Homeoffice nicht für jeden eurer Mitarbeiter möglich sein, versucht diejenigen, die zur Risikogruppe gehören von zu Hause arbeiten zu lassen. Außerdem sollten Mitarbeiter, die oft auf Dienstreise sind und viel mit Risikogruppen zu tun haben, bei der Frage wer im Homeoffice arbeitet bevorzugt behandelt werden.

Trotz seiner Vorzüge kann das Arbeiten im Homeoffice eine große Umstellung sein. Wie produktives und entspanntes Homeoffice aussieht, erfahrt ihr hier.

2. Umgang mit Datenschutz und Sicherheit im Homeoffice

Wie bereits erwähnt ist das Arbeiten im Homeoffice eine Umstellung, die euer Unternehmen vor Herausforderungen stellt.

Eine Herausforderung ist der Umgang mit vertraulichen Daten. Ihr solltet euren Mitarbeiter von Anfang an die Mittel an die Hand geben, um berufliche von privater Kommunikation zu trennen. Dazu ist es wichtig, dass ihr für Angestellte im Homeoffice ein Diensthandy sowie einen Laptop bereitstellt.

Auch sollte im Homeoffice der Arbeitsbereich vom Rest der Wohnung klar getrennt sein und wichtige Unternehmensunterlagen nicht offen aufbewahrt werden.

Diese Maßnahmen tragen bereits viel zum Datenschutz im Homeoffice bei. Solltet ihr mehr über das Thema erfahren wollen, lest unseren ausführlichen Artikel zum Arbeiten im Homeoffice

3. Zeitlich versetzte Schichteinteilung

Auch wenn es schwer fällt die morgendliche Gesprächsrunde beim Kaffeeautomaten ausfallen zu lassen: Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren ist es am besten, wenn sich so wenige Personen wie möglich gleichzeitig im Büro aufhalten.

4. Erstellt einen Hygieneplan

Schon mit ein paar einfachen Hygienemaßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko minimieren. Dieser Hygieneplan sollte die regelmäßige Reinigung von typischen Keimherden, wie Tastaturen, Türklinken, Druckern, Headsets, PC-Mäusen und Telefonen miteinbeziehen. Achtet auch darauf, dass Toilettenspülknöpfe und Klobürstengriffe regelmäßig gereinigt werden. Ihr könnt auch innerhalb des Unternehmens auf das Händeschütteln verzichten. An Schlüsselpositionen sollten außerdem Spender mit Desinfektionsmittel aufgestellt werden. Damit jeder Mitarbeiter sich daran halten kann ist es am besten, wenn ihr euren Hygieneplan in einem Meeting vorstellt.

5. Erstellt einen Notfallplan

Unabhängig von Corona kann Personalausfall viele Gründe haben und jedes Unternehmen sollte einen Plan haben, wie mit Personalausfall umgegangen wird. Dieser Plan legt fest, welche Prozesse im Unternehmen reibungslos funktionieren müssen und wer bei Personalausfall dafür verantwortlich ist. Das Zeil eines solchen Notfallplans ist die Handlungsfähigkeit des Unternehmens in der Krise beizubehalten und einen möglichen Bankrott abzuwenden. Wenn ihr jetzt etwas Zeit in die Erstellung eines Notfallplans investiert, bleibt euch das Schreckensszenario, dass eure Unternehmensleitung ersatzlos ausfällt auf jeden Fall erspart.

Solltet ihr noch mehr Informationen zum Thema Notfallplan in der Corona-Krise benötigen, klickt hier.

Lasst euch von Schreckensmeldungen in den Nachrichten nicht den Mut nehmen. Seriöse und ausgewogene Informationen zum Thema Coronavirus findet ihr unter anderem auf der Website des BMWi. Denkt daran: Information und Prävention sollen euch helfen die Krise zu überwinden, keine Panik verbreiten. Stress wirkt sich negativ aufs Immunsystem aus und gerade jetzt braucht ihr eure Reserven, um gesund zu bleiben.